Die SPD Neusäß hat sich auf dem Gelände des geplanten Neubaus der Uniklinik einen Überblick über den aktuellen Sachstand verschafft.
Der Freistaat Bayern, als Eigentümer des Universitätsklinikums Augsburg plant einen Ersatzneubau der Klinik und hat sich dafür auf das Baufeld West, dort wo sich u.a. der Klinikpark befindet, festgelegt. Das alternative Baufeld Ost an der Neusässer Straße wurde abgelehnt. Die SPD Neusäß steht zum Neubau der Uniklinik und der damit verbundenen modernen Gesundheitsversorgung für die Region. Susanne Höhnle, 3. Bürgermeisterin von Neusäß, weist auf die Folgen der Entscheidung für das Baufeld West für die Stadt Neusäß hin: die Bebauung des Klinikparkgeländes bedeutet den Verlust eines wichtigen Naherholungsraums, die großflächige Versiegelung verhindert die nächtliche Abkühlung in der heißen Jahreszeit und bedeutet eine erhöhte Überflutungsgefahr bei Starkregen für Alt-Neusäß. Die Gebiete rund um das Baufeld sind jahrelangem Baulärm ausgesetzt. Die SPD Neusäß fordert im Rahmen der anstehenden Bauleitplanung durch die Stadt Augsburg eine ergebnisoffene und intensive Alternativprüfung beider Baufelder und die aktive Beteiligung der angrenzenden Kommunen. Die Zukunftsfragen Verkehrsbelastung und Naturschutz müssen stärker berücksichtigt werden. Die Stadt Neusäß ist nicht direkt an dem Planungsprozess beteiligt. Aber das Bundes-Baugesetz (BauGB) fordert ein „interkommunales Abstimmungsgebot“ für derartige Vorhaben. Dritte Bürgermeisterin Höhnle fordert, dass die Stadt Neusäß diese Rechtsposition aktiv und selbstbewusst wahrnehmen muss.